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Winterpause

Der Sommer hat am Material gezerrt. Nach unendlichen Endurokilometern sind Hulk und Börner wieder bei ihren Familien. Sie igeln sich ein, und warten, warten, warten auf endlich wärmeres Wetter. Der Winter ist ein Schwein. Er ist der Feind des Endurogorillas. Jetzt kann der Endurogorilla nur Pläne machen, was er an seiner Maschine alles verbessern oder verändern kann. Er lebt in einer Traumwelt, entflieht der Realität mit billigem Alkohol. Die Erinnerungen des Sommers verblassen mehr und mehr. Der Endurogorilla ist hilflos auf seinen eigenen Beinen. Er braucht die Stollenreifen seiner Maschine und das dumpfe Bollern des starken und unbändigen Motors unter seinem Hintern. Dann fängt sein Herz wieder an zu schlagen, der Winterschlaf ist vorbei und im Hirn des Endurogorillas werden wieder alle kleinen Lämpchen angeknipst und der zentrale Bordcomputer wird langsam auf Betriebstemperatur gebracht. Er verbringt Tage und Wochen wie in Trance, arbeitet, schläft, schläft, arbeitet.....alles nur noch auf Leerlaufdrehzahl.

18.1.13 17:17, kommentieren

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Börner und Hulk sind: "Endurogorillas"

Aus dem namenlosen Heer der Motorradfahrer wurden Börner und Hulk zu Lichtgestalten. Börner, 50, und seit 1983 Motorradfahrer, einer der letzten noch lebenden Teilnehmer des Afrikafeldzuges. Ein Mann für's Grobe, Schinken statt Salami und Bier statt Schampus. Hände wie Schraubzwingen und einen panzerbrechenden Blick.

1 Kommentar 3.4.12 00:05, kommentieren